eine leichtgewichtige Modellierungsmethode

Model Sketching

Einleitung: Model Sketching

Model Sketching ist eine leichtgewichtige Modellierungsmethode, die aus vier Phasen besteht. Jede Phase ist gekennzeichnet durch eine Rolle, die die Modellierungstätigkeiten ausführt, einen abgegrenzten Modellierungsfokus, Modellelemente zur Modellierung in der Phase und ein klar spezifiziertes Phasenergebnis. In der Abbildung ist das Vorgehen schematisch dargestellt.

Phase 1: Konzentration

Diese Phase dient der Erstellung eines Business Anforderungsmodells, in dem die Kundenziele und -anforderungen vom Kunden selbst erfasst werden.

1. Kundenziele definieren

Der Kunde erfasst nach einer vorgegebenen Schablone seine mit dem Projekt verbundenen Ziele (Business Goals). Dabei konzentriert er sich auf die geschäftlich wichtigsten Zielsetzungen, die er mit dem Projekt verbindet.

 

 

2. Kundenanforderungen definieren

Der Kunde konzentriert sich nun auf die wichtigsten erfolgsbestimmenden Anforderungen aus Kundensicht, deren Erfüllung für die Erreichung seiner Kundenziele unverzichtbar sind. Diese erfasst er als Kundenanforderungen zu jedem Kundenziel.
Oft sind es nur wenige Ziele (Business Goals) und eine überschaubare Anzahl von wirklich erfolgsbestimmenden Kundenanforderungen (Success Factors) die selbst große Projekte auf diesem abstrakten Level treffend charakterisieren.

Methodenkarte

 

 

3. Eingangskorb befüllen

Der Kunde wählt Begriffe aus, die er in die nachfolgende Phase übergeben möchte. Er befüllt so Schritt für Schritt den Eingangskorb.

Methodenkarte

 

Ziel Phase 1: Business Anforderungsmodell

Phase 2: Konzeption

Das Ziel dieser Phase ist die Erstellung eines fachlichen Modells der zu entwickelnden Software durch den Planer.

1. Systemanforderungen ableiten

Der Planer verfeinert Kundenziele und Kundenanforderungen durch die Ableitung von Systemanforderungen. Zur Spezifikation der Systemanforderungen verwendet er die Rupp-Schablone.

Methodenkarte

 

 

2. Schlüsselwörter extrahieren

Der Planer nutzt Kundenziele, Kunden- und Systemanforderungen zur Ableitung von Schlüsselwörtern, die er im Eingangskorb ablegt.

Methodenkarte

 

 

3. Anwendungsfälle spezifizieren

Aus den Schlüsselwörtern kann der Planer Anwendungsfälle erzeugen und in Anwendungsfalldiagrammen weiter bearbeiten. Anwendungsfälle beschreiben das Verhalten des zu entwickelnden Softwaresystems.

Methodenkarte

 

 

4. Fachobjekte erstellen

Neben Anwendungsfällen kann er aus den Schlüsselwörtern auch Fachobjekte erzeugen. Diese beschreiben aus fachlicher Perspektive die Daten des zu entwickelnden Softwaresystems.

Methodenkarte

 

 

5. Maske zeichnen

Masken können "von Hand" oder aus Schlüsselwörtern erzeugt werden. Deren Aussehen wird mit Grafiken beschrieben, die aus verschiedensten Quellen importiert werden können. Masken können über Maskenbuttons zu einer interaktiven, durchklickbaren Story miteinander verknüpft werden.

Methodenkarte

Ziel Phase 2: Fachliches Modell

Phase 3: Konstruktion

In dieser Phase wird vom Macher das technische Modell der zu entwickelnden Software erstellt.

1. Servicekomponenten ableiten

Aus Fachobjekten und Anwendungsfällen leitet der Macher Servicekomponenten in Form von technischen Klassen- und Schnittstellenbeschreibungen ab.

Methodenkarte

 

 

 

2. GUI-Komponenten spezifizieren

Aus den Masken der Phase Konzeption werden GUI-Komponenten in Form von Inhalts- und Layoutbausteinen abgeleitet. Struktur und Inhalt der GUI werden dabei streng voneinander getrennt, das erleichtert die Wiederverwendung.

Methodenkarte

Ziel Phase 3: Technisches Modell

Phase 4: Kodierung

Diese Phase dient der Erzeugung des Software-Produkts durch den Macher.

1. Ableitung von Implementierungsklassen aus Konstruktionsklassen

Der Macher erzeugt aus den Konstruktionsklassen nunmehr Klassen- und Methodenrümpfe in einer beliebigen Programmiersprache und verfeinert diese zu lauffähigem Code.

Methodenkarte

 

 

2. Generierung der GUI

Vollautomatisiert wird aus den GUI-Komponenten der vorhergehenden Phase eine lauffähige Oberfläche erzeugt.

Methodenkarte

Ziel Phase 4: Software Produkt

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